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MATS Explained

Compliance Score

Was ist der Compliance Score?

Der Compliance Score zeigt dir in Prozent, wie gut du eine geplante Einheit umgesetzt hast. Bewertet wird das gesamte Workout und nicht jeder einzelne Abschnitt für sich. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle: Ein etwas längeres Warm-up bringt die Bewertung also nicht durcheinander.

Welche Faktoren fließen in den Score ein?

Der Score setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

Intensität

Wie viel Zeit hast du in den geplanten Bereichen verbracht? Gemessen wird mit der Metrik aus deinem Plan, also Leistung, Herzfrequenz oder Pace, jeweils im Verhältnis zu deinen persönlichen Referenzwerten (z. B. FTP oder CSS). Je weiter du vom Zielbereich abweichst, desto stärker sinkt der Score. Besonders wichtig ist der Kern deiner Einheit, also der intensivste geplante Teil. Lässt du ihn aus oder kürzt ihn deutlich, kann der Score nicht hoch ausfallen, auch wenn der Rest gepasst hat.

Dauer

Wie nah warst du an der geplanten Trainingszeit? Abweichungen bis ±5 % werden nicht abgezogen.

Der Compliance Score sagt nichts darüber aus, wie anstrengend oder belastend eine Einheit war. Er misst nur, wie nah du am Plan geblieben bist.

Welche Badges kann ein Workout erhalten?

BadgeBedeutung
Im ZielDu hast die Einheit wie geplant umgesetzt.
Zu hart / Zu leichtDeine Intensität lag deutlich über bzw. unter dem Plan.
Zu lang / Zu kurzDeine Trainingsdauer wich deutlich vom Plan ab.
Zu hart + Zu langDie Einheit war sowohl intensiver als auch länger als geplant.
Falsche EinheitDu hast eine ganz andere Art von Training gemacht als geplant, z. B. Intervalle statt eines lockeren Dauerlaufs.
Daten unvollständigEs fehlen mehr als 10 % der Aufzeichnung, deshalb ist keine Bewertung möglich.

Wenn mehrere Abweichungen gleichzeitig auftreten, zeigt dir das Badge die schwerwiegendste an.

Wie nutze ich den Score, um mein Training zu verbessern?

Achte vor allem auf wiederkehrende Muster bei deinen Badges, nicht auf einzelne Ausreißer.

  • Häufig „Zu hart“ bei lockeren Einheiten: Bremse dich an ruhigen Tagen bewusst. Lockere Einheiten sind wichtig für deine Erholung und deine Grundlage.
  • Häufig „Zu leicht“ bei intensiven Einheiten: Prüfe, ob deine Referenzwerte (z. B. FTP, Schwellenpace oder CSS) noch aktuell sind. Du kannst deinem AI Coach auch mitteilen, dass dir die Vorgaben zu hoch erscheinen.
  • Häufig „Zu kurz“: Deine Einheiten passen vermutlich nicht in deinen Alltag. Passe deine Verfügbarkeiten an, damit dein Plan realistisch bleibt.

Wie kann ich meinen Score verbessern?

  • Halte die Zielbereiche ein, vor allem im Hauptteil deiner Einheit.
  • Trainiere so lange wie geplant. Abweichungen bis ± 5 % werden nicht abgezogen.
  • Sorge für vollständige Daten: Nutze Sensoren wie Pulsgurt oder Powermeter und achte auf eine lückenlose Aufzeichnung.
  • Halte deine Schwellenwerte aktuell, damit die Zielbereiche zu deiner Form passen.

Gut zu wissen:

Bei pace-basierten Läufen auf hügeligen Strecken kann der Score etwas niedriger ausfallen, auch wenn du die Einheit gut gelaufen bist. Der Grund ist, dass Steigungen bei der Pace-Bewertung noch nicht berücksichtigt werden.